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23. Mai 2012, Kristina Dahl, Allgemein

Storytelling (1) – Was ist das genau?

Habt Ihr schon mal drüber nachgedacht, wie wichtig Geschichten für uns Menschen sind? Seien es Bücher, Filme, Musik, Rollen- oder Computerspiele – wir sind umgeben von ihnen! Kein Wunder also, dass es auch eine Methode gibt, die sich diese Tatsache zu Nutze macht: das Storytelling. Und das lässt sich fabelhaft für Eure Blogs, Webseiten und Shops einsetzen. Wie das funktioniert, erfahrt Ihr in unserer neuen Reihe.

Wissen mit “Spaßfaktor”

Storytelling könnte man eigentlich auch als “Infotainment” bezeichnen. Wir verpacken Wissen so, dass es unseren Lesern/Zuschauern/etc. leicht bekömmlich auf dem Gaumen zergeht. Gerade in der heutigen Zeit werden wir mit Informationen überhäuft, da kommt es darauf an, eine ansprechende “Verpackung” zu finden. Diese entscheidet darüber, ob das Interesse geweckt wird, denn die “nackte” Info bieten alle.

Hinzukommt, dass die Aufmerksamkeit der Konsumenten sich auf viele Plattformen und Geräte verteilt. Unternehmens-Storys konkurrieren auf gleicher Ebene mit Nachrichten von Freunden, Hollywood-News und Videospielen.

Ziel muss es also sein, dem Leser einen Mehrwert zu geben. Um meinen Lesern wertvolle “Storys” zu liefern, muss ich zum einen wissen, wie diese “ticken”, zum anderen muss ich mir auch einen guten Erzählstil aneignen, bzw. etwas von Geschichten verstehen. Das ist eine Eigenschaft, die wenigen in die Wiege gelegt wird, die meisten Menschen müssen sie also trainieren.

Außerdem braucht eine gute Geschichte meistens etwas Zeit. Plant Euch für Eure Beiträge also wirklich bewusst Zeit ein, recherchiert und übt was das Zeug hält.

Unentbehrlich: Authentizität

Was unbedingt zu einer guten Geschichte dazugehört, ist ein ordentlicher Schuss Authentizität, sonst kaufen Euch Eure Leser die Geschichte nicht ab. Gebt Ihr als Autor etwas von Euch preis, ist vielleicht auch der ein oder andere Leser geneigt, seine Meinung in Form eines Kommentars zu hinterlassen.

Social Media haben Potential

Eine interessante Geschichte wird weitererzählt – nur so haben die Märchen der Brüder Grimm überlebt. Gerade soziale Netzwerke wie Facebook bieten sich also an, um Inhalte zu verbreiten, gesetzt den Fall, sie sind spannend genug. Ansonsten wird nämlich gnadenlos weggeklickt.

Storytelling Blog-Reihe

In unserer neuen Reihe möchten wir Euch Möglichkeiten aufzeigen, wie Ihr Euch mehr mit dem Storytelling beschäftigen könnt, um es erfolgreich für Euer Marketing und Eure Social Media Aktivitäten zu nutzen.

Schaut also mal rein!

Interessante Links zum Thema:

creativeglasses.blogspot.de

Alle Kommentare zu diesem Artikel

avatarHartmut Claren
am 15. Dezember 2013 um 09:11

Ich finde die Impressumpflicht mittlerweile auch völlig übertrieben. Selbst wenn nur ein Banner auf einem sonst privaten Blog ist, kann man schon abgemahnt werden. Deswegen würde ich immer ein Impressum bereitstellen. Ist ja auch schnell gemacht, zum Beispiel mit dem Impressum Generator: http://www.mth-partner.de/impressumgenerator/impressum-generator.php

avatarManuel
am 25. Mai 2012 um 08:30

Das Impressum selbst ist weniger das Problem. Viel mehr die Tatsache, dass sich die bloggende Person adresstechnisch völlig entblößen muss. Jemand der einen Leserbrief an eine Tageszeitung richtet, bleibt im Druck AFAIK auch relativ anonym und hierbei kommentiert er Geschehnisse des öffentlichen Interesses, die ebenfalls nicht ‘rein privat’ sind.

Wieso wird für ‘kleine private’ Blogs hier gesetzlich keine Ausnahme geschaffen? Es wäre doch völlig ausreichend, wenn der Webseitenbetreiber im Impressum eine generelle Kontaktmöglichkeit gewährleistet, bspw. über eine seriöse E-Mail-Adresse. Durch Adresse und Telefon-Nr. mach ich mich völlig angreifbar und ich finde es schade, dass bestimmte vielleicht sogar sehr wichtige Stories auf Grund IMHO verständlicher Ängste nicht ‘getellt’ werden.

Ich verstehe an dieser Stelle unsere Gesetzgebung nicht ganz, die regelmäßig einen heiden Aufstand bzgl. des Datenschutzes macht. Ich meine erst gestern gelesen zu haben, dass Microsoft auf Grund deutscher Richtlinien seinen StreetSide-Dienst hierzulande wieder abzieht…

VG, Manuel

avatarKristina Dahl
am 24. Mai 2012 um 09:50

Hallo Manuel,

das ist eine Grundsatzentscheidung: Möchte ich mich an die Öffentlichkeit richten oder nicht? Wenn ja, ist das Impressum einfach Pflicht, denn für meine veröffentlichten Beiträge trage ich ja auch eine gewisse Verantwortung. Ausgenommen von der Impressumspflicht sind rein private Blogs, allerdings ist es ziemlich schwer zu definieren, was denn nun “rein privat” ist. Von daher sollte deine Frau nicht auf ein Impressum verzichten.

Viele Grüße, Kristina

avatarManuel
am 24. Mai 2012 um 08:59

Interessant, genau das war gestern Thema bei uns. Meine Frau ist eine begnadete ‘StoryTellerin’. Spontane Idee: Komm wir richten ein Blog ein und los gehts. Schließlich stand das Blog, nett formatiert, erste Einträge verfasst, dann mein Hinweis: Und nicht die Impressumspflicht vergessen.

Reaktion: ‘Wie – Ich soll da meine kompletten Kontaktdaten hinterlegen? Ok… Dann kannste die Seite gleich wieder vom Netz nehmen.’

In der heutigen Zeit kann ich die Angst vor Stalkern o.ä. gut nachvollziehen. Jeder IT-Sicherheitsexperte sagt dir ‘Pass auf, mit welchen Informationen du das Netz fütterst.’ – und dann diese Impressumspflicht.

Was tun?

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