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Die Chemnitzer Linux-Tage finden jetzt schon seit 1999 statt und werden primär von Studenten und Absolventen verschiedener Fakultäten und „Hobby-Linuxern” organisiert. Kurzum: ein Event von der Community für die Community!

Als Vertreter der Joomla!-Community war ich am 17. und 18. März an der Technischen Universität Chemnitz vor Ort.

Linux – ein Open Source Phänomen

Linux prägte die Open Source Welt in den letzten Jahrzehnten so stark, dass freie Software in eigentlich jedem Bereich gesellschaftsfähig geworden ist. Deswegen verwundert es nicht, dass bei den Chemnitzer Linux-Tagen viele weitere Open Source Projekte vertreten sein durften. Diese Systeme bekommen einen kostenlosen Standplatz, kostenlose Plakat-Erstellung und kostenlose Verpflegung für alle Veranstaltungstage.

Die Anreise

Meine Reise als Stand-Betreuer des Joomla!-Stands in Chemnitz begann bereits am Freitag mit der Bahn. Nach einigen Stunden Fahrt, in denen ich mich u. a. mit dem kommenden, deutschen Hilfeserver für Joomla! 2.5 beschäftigte, kam ich in Chemnitz an.

Dort holte mich bereits Gerald Martin (Hauptintiator und Kollege der dortigen Joomla-Gemeinde) ab und wir fuhren los, um den Stand aufzubauen. In meinem Reisegepäck befanden sich u. a. zwei Kartons mit Joomla!-Broschüren von meinem Arbeitgeber Mittwald und außerdem einige Werbeartikel. Das verlieh meinem Koffer das stattliche Gewicht von 24 kg und ich war froh, als ich endlich alles am Stand auspacken konnte. :-)

Am Stand traf ich dann auch meinen Kollegen von Joomla!-Security, Christian Schmidt. Zusammen mit Gerald Martin (Hauptinitiator) und Marek Albrecht waren wir komplett. Christian und ich wohnten während der Messe ganz komfortabel bei Gerald in einer noch schnell fertiggestellten Ferienwohnung. Vielen Dank dafür! :-)

Tag 1

Während Christian ein Beratungsgespräch führt, beschäftige ich mich mit den neuesten Sprachdateien für mein Projekt jgerman.

Während Christian ein Beratungsgespräch führt, beschäftige ich mich mit den neuesten Sprachdateien für mein Projekt J!German.

Nach einem ausgiebigen Frühstück (vielen Dank an das Orga-Team!) machten wir uns auf an den Stand, um den Joomla!-Funken verbreiten zu können. :-) Der Samstag war sehr gut besucht, neben einigen Fragen zu Joomla! im Allgemeinen und der Aktualisierung von Joomla! 1.5 auf 2.5, kamen auch einige Besucher, die von DokuWiki bzw. TYPO3 auf Joomla! wechseln wollten.

Sehr interessant waren auch ein Fachgespräch über die Joomla-Platform, in der die User sanft zu einem objektorientierten Programmieransatz gezwungen werden. Mein Gesprächspartner fand diese Lösung sehr gut und lobte diesen Ansatz. Ich war also gut gelaunt, als ich am Abend mit dem Team den gelungenen Tag feierte und mich an dem riesigen Buffet bediente – wie schon gesagt: das war für alle Aussteller kostenlos!

Tag 2

Am Sonntag waren leider etwas weniger Besucher da, das war wohl auch dem besseren Wetter am Vor- und Nachmittag geschuldet. So hatte jeder Zeit, selbst einmal bei den anderen Ständen vorbeizuschauen, um sich in Sachen Linux und freier (Web-)Software intensiv beraten zu lassen. So schaute ich dann z. B. bei Tine 2.0, LibreOffice und Ubuntu vorbei.

Abschied

Ab 18:30 Uhr ging es dann wieder zurück in die Heimat. Ich freue mich jetzt schon wieder auf das nächste Jahr. Wer noch nicht da war und nächstes Jahr im März Zeit hat, dem sei ein kurzer Besuch bei den Linux-Tagen in Chemnitz wärmstens ans Herz gelegt. Die familiäre Atmosphäre und die immer freundlichen ehrenamtlichen Helfer, sowohl an den Ständen, als auch vom Organisationsteam, machen diese zwei Tage zu einer rundum gelungenen Messe, die die Prinzipien „OpenSource“ und „Community“ konsequent umsetzt.

Über den Autor

Mittwald Mitarbeiter Jan Erik Zassenhaus engagiert sich seit vielen Jahren für die Joomla-Community. Mit seinen Projekten J!German und Joomla-Security (zusammen mit Christian Schmidt) leistet er ehrenamtlich wertvolle Arbeit für die CMS-Gemeinde.

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